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Übungen - Teil 2ArtikulationSinge Liedtexte extrem deutlich und sauber. Das klingt dann gleich viel professioneller. Achte darauf, keine Endungen zu verschlucken und die Vokale ganz bewusst zu formen. Einmal völlig zu übertreiben hilft, ein gutes Mittelmaß zu finden. Locker bleibenSei möglichst entspannt, wenn du singst. Das betrifft den ganzen Körper und auch deinen Geist. Schüttele dich ein wenig, lass deine Arme eine Weile zum Boden hängen und versuche den Alltagsstress hinter dir zu lassen. Du singst mit dem ganzen Körper und nicht nur mit den Stimmbändern. Auch diese sollten ihren Spaß am Singen habe. Wenn du pressen oder drücken musst bis dir der Hals wehtut, kannst du dir bald ein anderes Hobby suchen. Geh die Sache locker an, hab Spaß und wenn dir eigentlich gar nicht nach Singen ist, dann lass es einfach sein. Singen tiefer TöneWahrscheinlich liegt es an dem Wörtchen "tief", dass die meisten beim Singen sehr tiefer Töne in sich zusammensacken und die Zunge runter in den Hals rutschen lassen. Wenn du schon das Kapitel Die Stimme gelesen hast, dann weißt du, dass das völliger Unsinn ist. Versuche stattdessen dein Kinn leicht vorzurecken und stell dir vor, dass du den tiefen Ton nicht im Hals produzierst, sondern in der Mitte deines Körpers. Stell dir vor, du schleuderst deine Stimme an einen imaginären Punkt, direkt über deinen Schneidezähnen. Berühre in einfach mal kurz mit der Zungenspitze diese Stelle am Gaumen. Das Ganze hört sich vielleicht seltsam an, aber so bleibt deine Zunge beim Singen automatisch locker und rutscht nicht nach hinten. Bei vielen wird dieser Effekt auch schon durch eine besonders deutliche Aussprache erreicht. Den Mund solltest du bei tiefen Tönen nur leicht und eher "breit" öffnen. 1 2 3 <- zurück weiter -> |
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